Tipps & Tricks für die Sicherheit beim Fahren bei Nacht
Biby Hasler

Autofahren bei Nacht – darum solltest du dich vorbereiten
Herrlich leere Strassen bringen dich nachts schnell ans Ziel. Es gibt kaum Staus, und die Kinder verschlafen lange Strecken, statt sich zu langweilen und zu quengeln. Das sind gute Gründe, lange Autofahrten nachts in Angriff zu nehmen. Leider kannst du im Dunkeln Gefahren wie Wild oder andere Verkehrsteilnehmer weit schlechter erkennen, und die Scheinwerfer des Gegenverkehrs blenden dich. Doch nicht nur die schlechte Sicht macht Dunkelheitsfahrten gefährlich. Bist du selbst müde, fährst du weniger aufmerksam. Es droht sogar der gefährliche Sekundenschlaf. Erfahre hier, wie du dich optimal für deine nächste Nachtfahrt vorbereitest, damit du sicher ans Ziel kommst.
Die Vorkehrungen am Auto für sicheres Fahren bei Nacht
Vor einer längeren Fahrt überprüfst du natürlich Dinge am Auto wie den Reifendruck oder den Ölstand. Auch sonst ist dein Auto technisch einwandfrei. Für Nachtfahrten oder bei schlechter Sicht solltest du aber weit mehr tun als das. Wir haben eine Checkliste zusammengestellt, um dein Auto am Tag und bei Nacht sicher zu machen.
Fahrzeugbeleuchtung kontrollieren und korrekt einstellen: Wenn dein Fahrzeug entgegenkommende Verkehrsteilnehmer blendet, erhöht das auch für dich selbst die Unfallgefahr.
Scheiben, Spiegel und Scheinwerfer putzen: für optimale Sicht im Dunkeln, aber auch fürs Gesehenwerden.
Scheibenreiniger auffüllen: Wenn zu Dunkelheit noch schlechte Sicht durch Nieselregen oder aufgeschleuderten Matsch kommt, bist du ohne saubere Scheiben fast blind.
Stelle den Fahrersitz gegebenenfalls etwas höher ein. Das vermindert das Blenden.
Die Vorkehrungen, die du als Fahrer treffen solltest
Teste vor Fahrtantritt selten gebrauchte Leuchten am Auto wie das Fernlicht, Warnblinklicht und die Nebelschlussleuchte, damit du sie im Dunkeln problemlos findest.
Schalte das Abblendlicht am besten schon bei Dämmerung ein.
Hast du einen oder mehrere Sehfehler, sei dir bewusst, dass diese sich bei Dunkelheit oft schwerer auswirken. Fahre daher nachts nie ohne geeignete Sehhilfen. Manche Augenfehler führen zu erhöhter Lichtempfindlichkeit. Bemerkst du etwas Derartiges, solltest du deine Augen beim Spezialisten durchchecken lassen.
Mach dir klar, dass du nachts Entfernungen schlechter einschätzen kannst. Vermeide daher riskante Spurwechsel und fahre mit mehr Sicherheitsabstand.
Reduziere die Geschwindigkeit, wenn dich ein entgegenkommendes Fahrzeug geblendet hat, bis sich deine Augen wieder an die Dunkelheit angepasst haben.
Stelle deinen Rückspiegel so ein, dass du nicht von hinter dir fahrenden Autos geblendet wirst.
Passe deine Geschwindigkeit an: Auch wenn die Strassen leer sind, solltest du besser langsamer als bei Tag fahren. Da du Hindernisse im Dunkeln später siehst, kannst du bei zu hoher Geschwindigkeit sonst nicht rechtzeitig reagieren.
Reduziere die Geschwindigkeit, wenn dich ein entgegenkommendes Fahrzeug geblendet hat, bis sich deine Augen wieder an die Dunkelheit angepasst haben.
Nutze das Fernlicht nur dann, wenn dir niemand entgegenkommt.
Schlafe vor, um ausgeruht am Steuer zu sitzen. Achte auf regelmässige Pausen. Bei langen Nachtfahrten empfiehlt sich ein zweiter Fahrer, mit dem du dich abwechselst. Radio hören oder Gespräche mit Mitfahrern halten dich wach.
Statt koffeinhaltiger Wachmacher lieber Wasser oder Tee trinken. Auf den Koffeinkick folgt meist ein starkes Leistungstief. Auch üppige Mahlzeiten machen müde.
Wärme wirkt einschläfernd. Öffne lieber das Fenster, um dich zu beleben.
Damit musst du bei Nacht rechnen
Nachts sind nicht nur alle Katzen grau. Unsere Augen nehmen bei Dunkelheit weniger Farben wahr, wodurch wir Details viel schwieriger unterscheiden können. Zudem dauert es eine Weile, bis sich unsere Augen an die Dunkelheit angepasst haben. Die Pupillen weiten sich, damit wir auch bei wenig Licht noch etwas erkennen können. Das macht uns aber blendempfindlich, wenn uns plötzlich grelles Licht trifft. Auf diese nächtlichen Besonderheiten solltest du ebenfalls achten:
Ausserhalb von Ortschaften musst du mit Wildwechsel rechnen – oft mehr als nur ein Tier. Scheinwerfer blenden die Tiere, sodass sie oft auf der Fahrbahn stehen bleiben. Bei angepasster Geschwindigkeit hast du genügend Zeit, um abzubremsen, zu hupen und das Licht abzublenden. Ausweichmanöver führen hingegen oft zu schweren Unfällen. Lässt sich eine Kollision nicht vermeiden, bremse, aber bleibe auf deiner Fahrspur.
Rechne mit riskantem Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer und fahre defensiv: Nachts sind mehr übermüdete oder angetrunkene Fahrer unterwegs.
Unbeleuchtete Gegenstände oder Fussgänger sind nur schwer auszumachen.
Durch die Nachtkühle kommt es häufiger zu Bodennebel, der die Sicht noch weiter einschränkt. Fahre dann besonders langsam und vorsichtig. Bei Sichtweiten unter 50 Meter (auch bei Niederschlag) darfst und solltest du Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchte anschalten. Tipp: Die schwarz-weissen Pfosten am Fahrbahnrand stehen alle 50 Meter. Siehst du von einem aus den Nächsten nicht mehr, beträgt die Sichtweite unter 50 Meter – höchste Zeit für die Nebelbeleuchtung.
Im CARIFY Auto-Abo sicher durch die Nacht
Dank neuester technischer Ausstattung in unseren Autos fährst du mit dem CARIFY Auto-Abo nachts sicherer. Unsere modernen Fahrzeuge verfügen über Sicherheitsassistenten, die erkennen, wenn du müde wirst. Sie warnen dich vor Gefahren und machen dich darauf aufmerksam, wann du eine Pause einlegen solltest. Stabilitätskontrollen und Bremsassistenten machen Bremsmanöver sicherer. Entdecke die Vorteile beliebter Modelle:
Beim elektrischen SUV VW ID.4 Pro Performance 77 kWh Life Plus macht dich das Spurverlasswarnsystem darauf aufmerksam, wenn du müdigkeitsbedingt in den Gegenverkehr zu geraten drohst. Der Tempomat passt deine Geschwindigkeit an, und der Distanzregler hält automatisch den richtigen Sicherheitsabstand zum Vordermann ein.
In der Kompaktklasse überzeugt der Citroen C3 1.2i PureTech Swiss Edition ebenfalls mit Tempomat und Spurverlasswarnsystem. Der Benziner sorgt mit modernen LED-Scheinwerfern für optimale Sicht.
Zu unseren beliebtesten Limousinen zählt der Audi A8 3.0 TDI quattro tiptronic. Zum Tempomat, Distanzregler und LED-Scheinwerfern gesellt sich bei dem schnittigen Dieselfahrzeug ein Kurvenlicht, das sich dynamisch deiner Fahrtrichtung anpasst. Die bessere Ausleuchtung der Fahrbahn sorgt für mehr Sicherheit.
Fazit
Entspannt fahren, sicher ankommen – dafür sorgst du in erster Linie selbst. Wenn du all unsere Tipps beherzigst und dir der Gefahren nächtlicher Autofahrten bewusst bist, kannst du Unfälle bei Dunkelheit bestmöglich vermeiden. Dazu gehört natürlich ein technisch einwandfreies und gut vorbereitetes Fahrzeug. Viele der Autos von CARIFY verfügen ausserdem über moderne Assistenzsysteme. Sie springen da ein, wo die menschliche Selbstkontrolle versagt – alles für deine Sicherheit.




