Blogs /

Navigationssysteme: das solltest du beachten

KamilyaKamilya

Navigationssysteme: das solltest du beachten

Navigationssysteme – ein Ratgeber

Kannst du dich noch an Zeiten erinnern, als du deinen Weg mühsam auf einer unhandlichen Karte suchen oder einen Fremden am Strassenrand um Hilfe bitten musstest? Dank moderner Navigationssysteme gehört das schon lange der Vergangenheit an. Du gibst deinen Startpunkt sowie das Reiseziel ins System ein und bekommst deine Route fix und fertig berechnet. Das Gerät sagt dir rechtzeitig, wann du abbiegen und dich entsprechend einordnen musst. Die besten Navigationssysteme, unter anderem von BMW, Skoda, Renault und Volvo, warnen Sie vor Staus, Baustellen und Umleitungen und zeigen Ihnen sogar, wo sich die nächste Tankstelle befindet. Das macht Navis zu unentbehrlichen Reisegefährten, doch welche sind besonders gut? Wir von CARIFY haben genauer hingeschaut. Dieser Artikel zeigt dir die aktuellen Navigationssysteme im Vergleich.

Integrierte vs. mobile Navigationssysteme

Auch fürs Smartphone gibt es Navigationsapps. Diese sind zwar die günstigen Navigationssysteme, bieten aber bei Weitem nicht die Vorteile eines ins Fahrzeug integrierten Navis. Das beginnt schon mit der Grösse des Displays. Als weitere preiswerte Variante bieten sich mobile Navigationssysteme an, die du in deinem Auto befestigst. Neben Vorteilen haben sowohl mobile als auch integrierte Systeme Nachteile. Hier ein Überblick.

Preis:

  • Integrierte Navigationssysteme: Über 1’000 Franken

  • Mobile Navigationssysteme: Unter 200 bis 600 Franken

  • Handyapp: Geringe Jahresgebühr oder kostenlos

Montage:

  • Integrierte Navigationssysteme: Keine Montage nötig

  • Mobile Navigationssysteme: Einfache Montage über mitgeliefertes Montagematerial

  • Handyapp: Einfache Montage über eine Handyhalterung (kostet extra)

Position:

  • Integrierte Navigationssysteme: Vom Hersteller vorgegeben

  • Mobile Navigationssysteme: Frei wählbar, wo Platz ist

  • Handyapp: Frei wählbar, wo Platz ist

Sicherheit:

  • Integrierte Navigationssysteme: Ins Armaturenbrett integriert, fest verbaut

  • Mobile Navigationssysteme: Externe Halterung

  • Handyapp: Externe Halterung

Display:

  • Integrierte Navigationssysteme: Grosses Touchdisplay

  • Mobile Navigationssysteme: Grosses Touchdisplay

  • Handyapp: Smartphone-Touchdisplay

Bedienung:

  • Integrierte Navigationssysteme: Schnellzugriff am Lenkrad, Sprachsteuerung, Touchdisplay

  • Mobile Navigationssysteme: Touchdisplay, gelegentlich auch Sprachsteuerung

  • Handyapp: Touchdisplay, Sprachsteuerung des Smartphones

Flexibilität:

  • Integrierte Navigationssysteme: An ein Fahrzeug gebunden

  • Mobile Navigationssysteme: In verschiedenen Fahrzeugen nutzbar

  • Handyapp: In verschiedenen Fahrzeugen nutzbar

Kompatibilität:

  • Integrierte Navigationssysteme: Optimale Integration ins Auto und sein Info- und Multimediasystem

  • Mobile Navigationssysteme: Nicht mit dem Info- und Multimediasystem des Fahrzeugs vernetzt

  • Handyapp: Nicht mit dem Info- und Multimediasystem des Fahrzeugs vernetzt

GPS-Signal:

  • Integrierte Navigationssysteme: Stabil über integrierte Antennen

  • Mobile Navigationssysteme: Ausfälle zwischen Häusern, in Tunneln, Parkdecks oder auf Brücken möglich

  • Handyapp: Ausfälle zwischen Häusern, in Tunneln, Parkdecks oder auf Brücken möglich

Stromversorgung:

  • Integrierte Navigationssysteme: Intern

  • Mobile Navigationssysteme: Extern über Ladekabel

  • Handyapp: Extern über Ladekabel

Routenberechnung:

  • Integrierte Navigationssysteme: Schnell

  • Mobile Navigationssysteme: Bisweilen verzögert

  • Handyapp: Bisweilen verzögert

Karten:

  • Integrierte Navigationssysteme: Oft kostenpflichtige Kartenupdates, aufwendige Karteninstallation (Garage)

  • Mobile Navigationssysteme: Aktualisierung über PC-Software

  • Handyapp: Aktualisierung über App-Betreiber

Verkehrswarnungen:

  • Integrierte Navigationssysteme: Oft kostenpflichtig als Abo

  • Mobile Navigationssysteme: Meist inklusive

  • Handyapp: Meist kostenlos


Die Benutzerfreundlichkeit des Navis

Was nützt das beste Navi, wenn es umständlich zu bedienen ist? Zur Nutzerfreundlichkeit zählt ein grosses, gut lesbares und responsives Touchdisplay. Bedienfunktionen zur Routenplanung müssen gut erkennbar und leicht zu erreichen sein. Auch die Position im Fahrzeug spielt eine Rolle. Fest verbaute Systeme lassen sich nicht bewegen, für die Halterungen mobiler Navis oder deines Handys benötigst du hingegen einen geeigneten Platz. Viele haften per Saugnapf an glatten Flächen wie der Windschutzscheibe. Du solltest leicht ans Display herankommen und es vom Fahrer- sowie Beifahrersitz aus gut einsehen können.

In der Regel ist eine Routeneingabe während der Fahrt nur möglich, wenn du die automatisch während des Fahrens aktivierte Sperre ausschaltest. Das solltest du nur dann tun, wenn ein Beifahrer diese ablenkende Tätigkeit übernimmt. Optimal, wenn du allein unterwegs bist: die Bedienung des Navis per Sprachsteuerung. Dann kannst du deine Route ändern, ohne dafür anhalten zu müssen. Diese Option bieten dir die meisten verfügbaren Navigationssysteme. Bei etlichen fest verbauten Systemen sind wichtige Funktionen per Schnellzugriff am Lenkrad besonders komfortabel zu bedienen.

Aktuelle Karten und Verkehrsinformationen

Nur mit aktuellem Kartenmaterial bist du über neue oder umbenannte Strassen im Bilde. Die Karten zeigen dir die nächsten Raststätten entlang deiner Route, Tankstellen, Ladestationen und sogar Hotels. Fast alle Navigationssysteme verfügen über ein Stauwarnsystem. Es empfängt mittels TMC-Empfänger (Traffic Message Channel) aktuelle Verkehrshinweise und warnt dich vor Staus, Baustellen und sonstigen Verkehrsbehinderungen. Dann berechnet das Navi die optimale Ausweichroute. Verfügt dein Navi über einen Spurwechselassistenten, informiert es dich über nötige Spurwechsel, etwa im Kreisverkehr, bei Baustellen oder an Kreuzungen. Ist es darüber hinaus mit intelligenter Navigation ausgestattet, merkt es sich deine liebsten Routen und weiss, wie schnell du sie fährst. Vorsicht gilt bei Navigationssystemen, die dich während der Fahrt vor stationären Blitzern warnen. Wirst du in der Schweiz mit so einem Navi von der Polizei ertappt, drohen Bussen.

Regelmässige Softwareupdates

Nur mit regelmässigen Softwareupdates funktioniert dein Navi zuverlässig. Bei integrierten Systemen geht das über eine SD-Karte oder einen USB-Stick. Diese stellen die Fahrzeughersteller meist kostenlos bereit, aber du musst sie beim Händler oder der Garage abholen oder sogar dort installieren lassen. Bei externen Geräten lädst du die Updates via WiFi herunter. Optimalerweise stellst du das mobile Navi darauf ein, neue Updates automatisch zu installieren. So verpasst du kein Update und musst dich um nichts weiter kümmern.

Nahtlose Integration

Fest verbaute Antennen sorgen in integrierten Systemen für ein stabiles GPS-Signal. Hochwertige integrierte Navigationssysteme sind mit den sensiblen Sensoren und Fahrerassistenzsystemen deines Autos verbunden, um seine Position und Geschwindigkeit präzise bestimmen zu können, selbst wenn das GPS-Signal nicht ausreicht. Hörst du unterwegs Musik, Radio oder Hörbücher, verpasst du beim integrierten System keine Navigationsansage: Es senkt die Lautstärke des Media-Players. Telefonierst du über eine integrierte Freisprechanlage, kannst du die Ansagen des Navis während des Gesprächs unterdrücken. Wichtige Bedienelemente vieler integrierter Navis findest du für den komfortablen Schnellzugriff im Lenkrad.

Externe Geräte ermitteln deinen Standort per GPS-Signal, das eine portable Miniantenne empfängt. Fährst du durch Häuserschluchten oder in Bauwerke, kann das Signal gestört sein.

Die 5 besten mobilen Navigationssysteme auf dem Markt

Inzwischen machen Smartphones den Herstellern von mobilen Navigationssystemen Konkurrenz. Die mobilen Geräte von TomTom und Garmin bieten gegenüber Handy-Apps einige Vorteile. Sie zeichnen sich durch bessere Funktionalität, Karten sowie Bedienbarkeit aus. Dies sind die aktuell besten mobilen Navigationssysteme auf dem Markt:

  1. Garmin Drivesmart 65

  2. TomTom Go Premium

  3. TomTom Go Discover

  4. Garmin Drivesmart 55 MT-D

  5. Garmin DriveAssist 51 EU LMT-D

Fazit

Integriert oder mobil – welches System für dich das Beste ist, hängt von deiner Fahrleistung und den von dir gefahrenen Fahrzeugen ab. Wenn Sie häufig das Auto wechseln, können Sie mit einem mobilen Navi, auch von Opel, Ihre gespeicherten Routen mitnehmen. Dafür bist du mit einem integrierten System und dessen zuverlässigem GPS-Signal komfortabler unterwegs. Entscheidest du dich für ein Auto-Abo von CARIFY, kannst du dich bei vielen Fahrzeugen über ein eingebautes Navigationssystem freuen. Auch für unsere Angebote ohne integriertes System findest du mit unseren Tipps schnell das ideale mobile Navigationssystem. Ob kurze Laufzeit ab 1 Monat oder ein Langzeitabo von 48 Monaten – du hast dein mobiles Navigationssystem immer mit an Bord.

FAQ:

1. Welches Navi ist zur Zeit das Beste?

Mobile Navis von TomTom und Garmin zählen in allen Bestenlisten zu den Spitzenreitern. Welches dein Favorit ist, hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab. Fünf der aktuell besten Geräte auf dem Markt haben wir oben aufgezählt.

2. Was ist besser: Garmin oder TomTom?

Beide Hersteller verfügen über eine eingefleischte Fangemeinde und versuchen, sich mit immer neuen Features in ihren Geräten zu übertreffen. TomTom hat bei der Streckenführung aktuell die Nase vorn, während Garmins DAB+-Verbindung stabiler ist. Ausserdem lässt es sich besser mit Geräten wie Smartphone oder Smartwatch verbinden.

3. Welche Navis haben lebenslange Kartenupdates?

Garmin und TomTom haben es vorgemacht: Um konkurrenzfähig zu bleiben, gibt es bis lebenslange kostenlose Kartenupdates inzwischen bei fast allen Anbietern mobiler Navis. Bei bis zu vier jährlichen Updates kannst du dich auf die Routenplanung deines Navis verlassen.

4. Welches Navi ist gut und einfach zu bedienen?

In Sachen Nutzer- und Bedienfreundlichkeit lassen moderne Navis kaum Wünsche offen. Hast du dich einmal an ein System gewöhnt, bedienst du es mühelos. Die besten Navis bieten dir mit einem Sprachassistenten sogar eine Bedienoption, bei der du nicht einmal hinschauen musst.

Zurück zu den Blogs